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Für diejenigen, die sich nicht impfen lassen können oder wollen, gibt es Medikamente, die erst nach Ausbruch der Krankheit zum Einsatz kommen.
Es handelt sich hierbei um sogenannte Neuraminidase-Inhibitoren.
Neuraminidase ist ein Protein, das sich auf der Oberfläche der Viren befindet , essentiell für die Vermehrung der Viren ist und ihnen beim Verlassen der Wirtszelle hilft. Durch die Blockade der Neuraminidase können die Viren die Wirtszellen nicht mehr verlassen und es können keine neuen Viren gebildet werden.
Neuraminidase-Inhibitoren gibt es als Inhalationskapsel und als Kapsel zum Einnehmen.
Hat die Grippe bereits zugeschlagen und treten die ersten Symptome auf, muß das Medikament innerhalb von 48 Stunden verabreicht werden.
Der Krankheitsverlauf wird abgeschwächt und ist kürzer als ohne Behandlung. Auch das Auftreten der Folgeerkrankungen ist seltener.
Aufgrund des Nebenwirkungsspektrums sollte aber, wenn möglich, eine Impfung vorgezogen werden.
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