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Zink stärkt das Immunsystem
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Bedeutung
Zink ist an einer sehr großen Zahl von Stoffwechselabläufen im Organismus beteiligt (Folsäurestoffwechsel, Vitamin-A-Stoffwechsel, Alkoholentgiftung u.v.a.)
Es hat vielfältige Funktionen im Proteinstoffwechsel, bei der Zellteilung sowie bei der Fortpflanzung.
Außerdem wirkt Zink immunstimulierend und ist für die Wundheilung von Bedeutung.
Auch gesunde Haut, Haare und Nägel hängen von einer ausreichenden Zinkversorgung ab.
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Zinkmangel
kann durch einseitige Ernährung wie Fast food, vegetarische und veganischer Ernährung, Fastenkuren, Schwangerschaft und Stillzeit, Infektionen, intensive sportliche Belastung sowie gestörte Verwertung des Zinks im Darm durch Darmerkrankungen, starken Alkoholkonsum oder Schwermetallbelastung bedingt sein.
Auch Verbrennungen der Haut, extremes Schwitzen, Hautkrankheiten, Abführ- und Entwässerungsmittel, Kortisonpräparate oder Diabetes können zu Zinkdefiziten führen.
Zinkmangel äußert sich in gestörter Wundheilung, Haarausfall, gestörtem Geruchs- und Geschmackssinn, weißfleckigen Finger- oder Zehennägeln, geschwächter Immunabwehr oder auch Depressionen.
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Bedarf
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt bis zum 15. Lebensjahr 3-9 mg Zink pro Tag und für Erwachsene ca. 10 mg Zink pro Tag. Tierische Nahrungsmittel wie Innereien, Fisch, Muskelfleisch und Eier haben einen hohen Zinkgehalt.
Da Zink von der in Pflanzen enthaltenen Phytinsäure unwirksam gemacht wird, empfiehlt es sich, Zinkpräparate ca. 1 Stunde vor den Mahlzeiten einzunehmen.
Auch Zink und organisch gebundenes Selen beeinträchtigen sich gegenseitig, so daß Selen vorzugsweise am Morgen und Zink abends eingenommen werden sollte.
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Nebenwirkungen und Gegenanzeigen
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Nebenwirkungen bekannt.
Bei Überdosierung kann es zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall oder Erbrechen kommen.
Typisch ist ein metallischer Geschmack.
Bei Autoimmunerkrankungen und schweren Nierenerkrankungen dürfen Zinkpräparate nicht angewendet werden.
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