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Auswirkungen der Inkontinenz und Selbsthilfe

Blasenschwäche ist ein weit verbreitetes Problem, unter dem Frauen und auch Männer leiden. Schätzungen besagen, daß in Deutschland ca. 4 Millionen Menschen davon betroffen sind, Frauen häufiger als Männer.

Die meisten Menschen fühlen sich durch eine bestehende Inkontinenz sehr belastet. Sie versuchen, ihr Problem zu verbergen. Es ist ihnen peinlich, darüber zu sprechen, sie resignieren und nehmen es als unabänderlich hin. Im schlimmsten Fall ziehen sie sich völlig zurück.

Das muß nicht sein, denn Inkontinenz ist längst kein unvermeidbares Schicksal mehr.

Heute kann auf vielfältige Weise geholfen werden. Manchmal gelingt sogar eine völlige Wiederherstellung. Auf jeden Fall ist ein ganz normales Leben mit allen Aktivitäten und uneingeschränkter Bewegungsfreiheit möglich.

Schon bei den ersten Anzeichen einer Blasenschwäche sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursachen herauszufinden, die richtige Diagnose zu stellen und die notwendige Behandlung einzuleiten.

Denn für jede Art der Inkontinenz gibt es entsprechende Behandlungsmöglichkeiten, die die Beschwerden lindern oder gar beseitigen können.

Oft sind es einfache Verhaltensänderungen, wie

1. Blasenentleerungstraining

steigert die Blasenkapazität. Die zeitlichen Abstände zwischen den Gängen zur Toilette werden ausgedehnt, dabei bleibt die tägliche Trinkmenge hingegen gleich. Die Blase muß somit mehr Volumen fassen, ohne daß Urin abgeht.

Regelmäßige schriftliche Aufzeichnungen erleichtern das Training und kontrollieren den Erfolg!

2. Beckenbodentraining

kann, wenn es konsequent durchgeführt wird, Harn- u. Stuhlinkontinenz bessern oder teilweise sogar heilen.

Die Übungen sind einfach und können täglich zu Hause und ohne fremde Hilfe durchgeführt werden.

Beispiele: 

  • willentlich mehrmals den Harnstrahl während des Wasserlassens unterbrechen
  • beim Sitzen oder Stehen die Muskeln des Beckenbodens anspannen und das Gesäß fest zusammenkneifen
  • auf den Rücken legen, Beckenboden anspannen und Becken langsam hochheben, bis Oberschenkel und Rumpf eine Gerade bilden

    3. richtige Ernährung

    Blähungen und Verstopfungen belasten die Blase und schwächen zusätzlich den Beckenboden. Deshalb sollte man auf eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr ( ca. 2 Liter pro Tag) achten.

    Auch eine Gewichtsreduktion kann hilfreich sein, da überflüssige Pfunde die Beckenbodenmuskulatur belasten.

    Soforthilfe

    Menschen, die unter Inkontinenz leiden, können auch sofort etwas tun, um sich wieder frei und sicher zu fühlen, denn trotz der zuvor aufgeführten Behandlungsmöglichkeiten kann ein unwillkürlicher Urin- u. Stuhlverlust nicht immer verhindert werden.

    In der Apotheke gibt es von verschiedenen Herstellern spezielle, stark saugfähige, geruchsbindende Vorlagen mit hohem Tragekomfort für jede Form der Inkontinenz.

    Lesen Sie dazu unsere Beratungshilfe Inkontinenz

    Aber auch pflanzliche Arzneimittel können bei leichten Formen der Inkontinenz eine Verbesserung bewirken.

    Medikamente mit den Wirkstoffen des Arzneikürbis wie z.B. Kapseln, Dragees, Granulat oder einfache Kürbiskerne erzielen bei einer regelmäßigen Einnahme über mehrere Wochen und Monate gute Behandlungserfolge.

    * mit freundlicher Unterstützung der Firmen PAPER-PAK, SCA Mölnlycke u. Paul Hartmann AG

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  • Sonnenberg-Apotheke - Fürstenstraße 55 - 09130 Chemnitz - Tel. 0371 4021 211 Fax: 0371 4021 222
    Internet: www.sonnenberg-apotheke.de Email:

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