Hyperaktive und unkonzentrierte Kinder - müssen es immer gleich Psychopharmaka sein?

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Doch in vielen Fällen ist nicht die Erziehung schuld, sondern vielmehr ein Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn. Bislang werden hier nicht selten Psychopharmaka verabreicht. Doch nun steht eine wirksame und sanfte homöopathische Alternative zur Verfügung.

„Es zappelt ständig herum, kann nicht abwarten bis es an der Reihe ist, wird plötzlich aggressiv und schreit herum. Es fängt ständig neue Dinge an, bringt aber nichts zu Ende. Es kann sich nicht richtig konzentrieren und lässt sich leicht ablenken. Es stört den Unterricht, bringt seine Hausaufgaben nicht zu Ende und verliert häufig Gegenstände. Ich habe ich das Gefühl, dass es ständig von irgendetwas getrieben wird.“

So oder ähnlich hören sich viele Schilderungen von Eltern an, die ein hyperaktives Kind zu Hause haben. Oftmals geben sie sich die Schuld und führen das „schlechte Benehmen ihres Kindes“ auf mangelnde Erziehung zurück. Und nicht zuletzt die Medien vermitteln mit „Super Nanny“ und Co. oftmals, dass es sich um ein reines Erziehungsproblem handelt. Doch ganz so einfach ist es, wie man heute weiß, nicht.

Die meisten Kinder mit dieser Symptomatik leiden an einem Ungleichgewicht von Botenstoffen im Gehirn, und das in sehr unterschiedlicher Ausprägung. Jungen beispielsweise sind viel häufiger betroffen als Mädchen, die sich weniger überaktiv zeigen. Bei ihnen handelt es sich dann um typische “Träumerchen“.

Und ehe man sich versieht, stecken die Kinder in einem richtiggehenden Teufelskreislauf:

Spielen sie in der Öffentlichkeit oft den Clown - erfahren sie statt der erhofften Sympathie nicht selten Ablehnung, die sie nur mit impulsivem und aggressivem Verhalten beantworten können. Kaum erträgliche Spannungen innerhalb der Familien sind an der Tagesordnung, und in der Schule häufen sich die Misserfolge.

Die Alltagsbewältigung nimmt dabei alle Betroffenen so in Anspruch, dass man die Zukunft oft aus den Augen verliert, und die sieht mit einem deutlich erhöhten Risiko für Schulversagen, Drogenmissbrauch, Arbeitslosigkeit und Vereinsamung ziemlich düster aus, wenn man die Problematik nicht rechtzeitig wirksam behandelt.

Rechtzeitig behandeln bedeutet im Idealfall, so die Expertenmeinung, noch im Vorschulalter zu beginnen. Nicht medikamentöse Bestandteile des Behandlungskonzeptes sind eine eingehende Elternberatung, Verhaltenstherapie, Ergotherapie und, je nach Schwere des Krankheitsbildes, ggf. sogar eine Psychotherapie. In den meisten Fällen ist hier noch zur Unterstützung eine medikamentöse Therapie erforderlich. Doch nur die wenigsten Familien schaffen es, dieses aufwändige und zeitintensive Gesamtprogramm durchzuziehen. So bleibt häufig nur der medikamentöse Weg übrig.

Doch bisher wird hier nicht selten zu Psychopharmaka gegriffen, was die Eltern betroffener Kinder oft nur mit Unbehagen akzeptieren oder gar ablehnen. Zudem weiß man bei manchen dieser Substanzen bis heute nicht, wie sie sich auf das in Entwicklung befindliche kindliche Gehirn auswirken.

Als nicht verschreibungspflichtige Alternative präsentiert sich jetzt ein homöopathisches Komplexmittel ( Zappelin®, rezeptfrei in der Apotheke erhältlich).

In einer kürzlich in Deutschland durchgeführten klinischen Studie an 355 Kindern und Jugendlichen hat sich gezeigt, dass es die Zappeligkeit reduziert, die Konzentration verbessert und das Sozialverhalten der betroffenen Kinder harmonisiert. In dieser Studie wurde die Wirkung von Zappelin® mit einem sehr häufig eingesetzten chemischen Wirkstoff (Methylphenidat) direkt verglichen. In diesem Vergleich zeigten sich nur bei Patienten mit sehr ausgeprägter Symptomatik nennenswerte Therapievorteile für den chemischen Wirkstoff, während Zappelin® in der Verträglichkeit durchweg besser abschnitt. Das Homöopathikum stellt deshalb eine Erfolg versprechende Alternative in der Therapie von unruhigen, unkonzentrierten und hyperaktiven Kindern gegenüber den bisher verwendeten Psychopharmaka dar.

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