Sonnenberg-Apotheke Chemnitz

Heilpflanzen - Teufelskralle

Dienstleistungen

Reiseimpfberatung

Angebote

Allarznei - Shop

Aktuelles Thema

Zuzahlungsrechner

Ratgeber

Heilpflanzen

Notdienstplan

Ärzteverzeichnis

Nützliche Links

Apothekenteam

Impressum

Teufelskralle (Harpagophytum procumbens)

Teufelskralle aus Namibia
Bildquelle:
Strathmann AG

Geschichte: Der therapeutische Nutzen dieser in Afrika beheimateten Pflanze ist in der Volksmedizin der San (Buschmänner) seit langem bekannt. Man setzte die Zubereitung aus den sekundären Speicherwurzeln zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden, Fieber, Geschwüren, Hautverletzungen und zur Schmerzlinderung ein.
Auch über die Verwendung bei allergischen Reaktionen, Kopfschmerzen und Rheumatismus liegen Berichte vor. Der therapeutische Einsatz der Teufelskralle in Europa bzw. Deutschland lässt sich auf den deutschen Schutztruppen-Soldaten bzw. späteren Farmer Mehnert zurückführen, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts von einem afrikanischen Heilkundigen die Anwendung der Wurzel bei verschiedensten Beschwerden erlernte. Ende der 30er Jahre begann Otto Heinrich Volk (1903-2000) mit der pharmazeutischen Erforschung der Teufelskralle. Seit den 80er Jahren spielen industriell hergestellte Präparate eine Rolle.

Beschreibung: Bei der Teufelskrallenwurzel handelt es sich um knollen- u. walzenartige, oft auch spindelförmige Organe, die bis zu 25 cm lang, bis zu 6 cm dick sowie bis zu 500 g schwer werden können. Sie sind von einem hell- bis rotbraunen Kork bedeckt und befinden sich in einem Umkreis von bis zu 1,5 m und einer Tiefe von 30 cm bis 1m. Die pharmazeutisch verwendete Droge besteht aus den sekundären Speicherwurzeln (Knollen der Seitenwurzeln).

Die ca. 5cm großen, leuchtend roten Blüten entwickeln sich zu holzigen Früchten (ca. 15 cm) mit langen Armen, die in einem Widerhaken enden. Mit diesem Widerhaken kann sich die Teufelskralle im Fell oder den Hufen von Weidetieren festsetzen und somit ernsthafte Verletzungen verursachen. In den Wurzeln wird Wasser für Trockenperioden gespeichert.

Die Ganzdroge wird gleich nach der Ernte in Scheiben geschnitten, welche vor Ort getrocknet werden. Der Bruch der sehr harten Schnittdroge ist glatt, die Bruchfläche hornartig, hellgrau bis weißlich. 

Artikel downloaden
<<-- zurück

Sonnenberg-Apotheke - Fürstenstraße 55 - 09130 Chemnitz - Tel. 0371 4021 211 Fax: 0371 4021 222
Internet: www.sonnenberg-apotheke.de Email:

Dienstleistungen

Reiseimpfberatung

Angebot der Woche

Allarznei - Shop

Aktuelles Thema

Ratgeber

Heilpflanzen

Notdienstplan

Ärzteverzeichnis

Nützliche Links

Apothekenteam

Impressum